Sepang (SID) - Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat sich vor dem Großen Preis von Malaysia für eine Abschaffung der Regel zum Spritverbrauch während des Rennens ausgesprochen, die seinen Fahrer Daniel Ricciardo beim Auftaktrennen in Australien den zweiten Platz durch Disqualifikation gekostet hatte.

Die Regel "verwirrt sogar die Teams", sagte Horner, nachdem bei Ricciardo im freien Training am Freitag dieselben Probleme wie "Down Under" aufgetreten waren. Erneut hatten Sensoren angezeigt, dass das Benzin durch den RB10 mit mehr als 100 kg pro Stunde fließt. 

"Die Geschichte hat die Formel 1 zehn Tage in den Schlagzeilen gehalten. Ist das gut für den Sport? Nein, weil es zu kompliziert ist. Die Formel 1 ist ein Sport und muss ein Sport bleiben. Wenn Technologie zu wichtig und kompliziert wird, verwirrt es nicht nur die Fans, sondern auch die Teams. Da müssen wir aufpassen."

Red Bull hatte gegen die Disqualifikation von Ricciardo Protest eingelegt. Dieser wird am 14. April beim Automobilweltverband FIA verhandelt.