Genf (AFP) Der UN-Menschenrechtsrat hat die Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen im Bürgerkrieg in Syrien um zwölf Monate verlängert. Bei vier Gegenstimmen - darunter Russland und China - und elf Enthaltungen befürwortete der Rat am Freitag einen Antrag Großbritanniens und Saudi-Arabiens, die "schweren, systematischen und weit verbreiteten" Menschenrechtsverletzungen auch im vierten Jahr nach dem Beginn des Blutvergießens weiterzuverfolgen. Bislang gewährten die syrischen Behörden den UN-Vertretern allerdings keinen Zugang zum Land, sodass der Menschenrechtsrat auf die Aussagen von 2700 Flüchtlingen und anderen Insidern zurückgriff.