Berlin (AFP) Ein Jahr nach Verabschiedung des ersten globalen Waffenhandelsabkommens lassen sich die Staaten aus Sicht von Amnesty International zu viel Zeit mit seiner Umsetzung. "Zu viele Staaten haben den Vertrag bisher nur unterzeichnet, aber nicht ratifiziert - hier besteht dringender Handlungsbedarf", kritisierte der deutsche Ableger der Menschenrechtsorganisation am Dienstag. "Außerdem haben 43 Staaten noch nicht einmal unterzeichnet, obwohl sie im vergangenen Jahr für den Vertrag gestimmt hatten." Das Abkommen tritt erst in Kraft, wenn es mindestens 50 Staaten ratifiziert haben.