Berlin (AFP) Bundesregierung und Länder haben sich im Grundsatz über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verständigt. Das teilten beide Seiten am Dienstagabend nach einem Spitzengespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin mit. Eine wesentliche Änderung zu den bisherigen Regierungsplänen ist, dass der Ersatz bestehender Windkraftanlagen durch neue, leistungsstärkere Anlagen nicht auf vorgesehene Obergrenzen angerechnet werden soll. Auch für Biogasanlagen und Offshore-Windparks soll es günstigere Regelungen geben als zunächst von Gabriel vorgesehen.