Bonn (AFP) Bei der Verschreibung von Medikamenten gegen das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom zeichnet sich eine Trendwende ab: Erstmals seit 20 Jahren ist der Verbrauch des zur Behandlung von ADHS zugelassenen Wirkstoffes Methylphenidat leicht gesunken, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Dienstag in Bonn mitteilte. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 1803 Kilogramm des ADHS-Wirkstoffes, besser bekannt unter dem Markennamen Ritalin, verbraucht. Das waren zwei Prozent weniger als im Vorjahr. In den zehn Jahren zuvor hatte sich der Verbrauch noch verdreifacht.