Sakhir (dpa) - Kurz vor dem Formel-1-Rennen in Bahrain hat Amnesty International erneut die Menschenrechtslage in dem Königreich angeprangert.

"Um die Rechte auf Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit ist es sehr schlecht bestellt", erklärte die Koordinatorin für Saudi-Arabien und die Golfstaaten, Regina Spöttl, der Nachrichtenagentur dpa. "Die Lage der Menschenrechte ist äußerst prekär."

In Bahrain kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. In dem Wüstenstaat verlangt die schiitische Bevölkerungsmehrheit mehr Mitsprache und Reformen. Das Golfkönigreich wird von einem sunnitischen Herrscherhaus regiert. Die Führungseliten bestehen fast nur aus Sunniten. Die Formel 1 macht am Sonntag mit ihrem dritten Saisonrennen erneut in Bahrain Station.

Bahrain-Grand-Prix

Porträt Amnesty International