Augsburg (dpa) - Knapp drei Monate nach dem Insolvenzantrag der Verlagsgruppe Weltbild hat das Amtsgericht Augsburg das Insolvenzverfahren eröffnet.

Gleichzeitig seien 582 Mitarbeiter von der Konzernmutter in eine Auffanggesellschaft gewechselt, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz der Nachrichtenagentur dpa.

In den nächsten Monaten sollen noch weitere Beschäftigte in die Transfergesellschaft wechseln, insgesamt sollen es dann 656 Mitarbeiter sein.

Sie erhalten bis zu ein Jahr lang 85 Prozent ihrer bisherigen Nettogehälter. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens endet insbesondere die Zahlung des Insolvenzgeldes der Arbeitsagentur an die Mitarbeiter.

Nun muss Geiwitz wieder selbst die Löhne zahlen und das Geld dafür im laufenden Betrieb erwirtschaften.