Straßburg (AFP) Der Präsident des Europaparlaments und Spitzenkandidat der Europäischen Sozialisten für die Europawahl, Martin Schulz (SPD), gerät in der EU-Volksvertretung unter Druck. Das Parlament warf dem SPD-Politiker am Donnerstag in einer Entschließung vor, er habe bei "zahlreichen Aktivitäten beide Rollen" vermischt. Mit deutlicher Mehrheit forderten die Abgeordneten eine "klare Trennung der Funktion von Amtsträgern". Sie verwiesen dabei auf den Beschluss von sieben EU-Kommissaren, wegen ihrer Kandidatur für die Europawahl Ende Mai ihr Brüsseler Amt ruhen zu lassen.