Berlin (dpa) - Der NSA-Untersuchungsausschuss hat nach den Worten seines Vorsitzenden Clemens Binninger bislang noch keine Akten von Großbritannien und den USA angefordert. Das sei erst möglich, nachdem der Ausschuss offiziell die Arbeit aufgenommen habe, sagte Binninger vor der ersten Sitzung im ZDF. Allerdings gebe es Zweifel an der Kooperation der ausländischen Dienste. Im Zentrum des Untersuchungsausschusses steht die Frage, wie der US-Geheimdienst NSA und andere Dienste in Deutschland agieren. Die Opposition will beantragen, dass der Informant Edward Snowden geladen wird.