Berlin (dpa) - Der neue NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags wird voraussichtlich den Informanten Edward Snowden vorladen. Ein solcher Antrag von Grünen und Linken sei eingebracht, sagte der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele nach der ersten Sitzung.

Bereits in der kommenden Sitzung solle der Antrag beschlossen werden, sagte die Linke-Obfrau Martina Renner. SPD-Vertreter Christian Flisek nannte Snowden einen "geeigneten Zeugen". Unions-Obmann Patrick Sensburg (CDU) meinte, die Union habe immer gesagt, dass Snowden ein wichtiger Zeuge sei. Grüne und Linke könnten einen solchen Antrag aber auch allein beschließen.

Gemeinsamer Antrag zur Einsetzung des Untersuchungsausschusses

Video-Interview mit dem Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden

Berichte des "Guardian" zu den Geheimdienst-Überwachungsprogrammen

Erklärgrafiken der "Washington Post" zum NSA-Spähprogramm Prism

Webseite mit Berichten über den "Geheimen Krieg" der USA von Deutschland aus

Informationen der NSA über ihre Arbeit

Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage zu Abhörprogrammen und Geheimdienstkooperation

Gutachten zu Auslieferungsabkommen zwischen EU und USA

Gutachten zum Schutz vor Verhaftung von Zeugen vor einem Untersuchungsausschuss