Moskau (dpa) - Russland hat sich bei der Bundesregierung über eine Äußerung von Finanzminister Wolfgang Schäuble beschwert. Der Protest wurde dem neuen deutschen Botschafter in Moskau, Rüdiger Freiherr von Fritsch, bei einem Termin im Außenministerium übermittelt. Schäuble hatte Parallelen zwischen dem Anschluss der Krim durch Russland und der Annexion des Sudetenlandes 1938 durch Nazi-Deutschland gezogen.
Dazu erklärte das russische Außenministerium: "Wir halten solche Art pseudohistorischer Exkurse des deutschen Ministers für eine Provokation."