Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht sich wegen seiner umstrittenen Äußerungen zur Ukraine-Krise zu Unrecht am Pranger. Er habe niemanden mit Adolf Hitler verglichen, sagte er in der ARD-Sendung "Beckmann". So blöd sei er nicht, das könne man nicht vergleichen. Er habe Schülern die Situation rund um die Krim-Krise erklärt, woraus dann ein Satz isoliert veröffentlicht worden sei. Schäuble hatte Parallelen zwischen Russlands Vorgehen auf der Krim und der Annexion des Sudetenlandes 1938 durch Nazi-Deutschland gezogen. Russland beschwerte sich deshalb bei der Bundesregierung.