Bagdad (AFP) Vier Wochen vor der Parlamentswahl im Irak hat der UN-Sondergesandte Nikolai Mladenow einen von ethnischen und religösen Differenzen geprägten Wahlkampf kritisiert. Der Wahlkampf werde zu "einem Faktor der Spaltung", er wünsche aber, dass die Kandidaten sich um die "eigentlichen Probleme" des Landes kümmerten, sagte der frühere bulgarische Außenminister der Nachrichtenagentur AFP. Die Kampagne sei jedoch geprägt von weit verbreiteten "persönlichen Angriffen", für die "alle Parteien" verantwortlich seien.