Berlin (AFP) In der Auseinandersetzung um den Bundeswehreinsatz zur Vernichtung von Chemiewaffen aus Syrien hat Linken-Fraktionschef Gregor Gysi für eine Enthaltung geworben. Es gebe in der Fraktion Vertreter, die aus abrüstungspolitischer Sicht für ein Ja plädierten, andere Mitglieder wollten aus verteidigungspolitischer Sicht mit Nein votieren, sagte Gysi dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".  Er selbst gehöre zu jenen, die beides sähen und für Enthaltung seien, fügte Gysi hinzu.