Iquique (dpa) - Fünf Tage nach dem schweren Erdbeben im Norden von Chile haben Soldaten elf Tonnen Hilfsgüter in die Region transportiert. Heute haben sie unter anderem Lebensmittel, Wasser und Decken in das Erdbebengebiet gebracht, wie die Zeitung "El Mercurio" berichtete. In den kommenden Tagen sollten zudem Notunterkünfte errichtet werden. Mittlerweile wurde die Grundversorgung zum großen Teil wiederhergestellt. Bei dem heftigen Erdbeben am Dienstagabend seien 9400 Häuser beschädigt worden, sagte Wohnungsbauministerin Paulina Saball laut einem Bericht der Zeitung "La Tercera".