München (SID) - Die Bundesliga-Fußballerinnen von Bayern München haben ihre Jordanien-Reise während der Länderspiel-Pause für den Besuch eines syrischen Flüchtlingslagers genutzt. Auf Einladung des Asian Football Development Projects (AFDP) und in Zusammenarbeit mit dem Projekt Discover Football trainierten die Spielerinnen am Samstag nach einem Rundgang im Camp Za'tari mit 50 syrischen Mädchen.

"Es ist unglaublich, wie viel Spaß und Freude diese jungen Mädchen aus dem Bürgerkriegsland beim Fußball zeigen", sagte Managerin Karin Danner: "Mannschaftssport verbindet hier und schafft positive Erlebnisse. Wir sind froh, als FC Bayern einen Teil dazu beitragen zu können." 

Auch Trainer Thomas Wörle sprach von einer interessanten Erfahrung in dem Lager nahe der syrischen Grenze, in dem etwa 100.000 Flüchtlinge leben: "Wir haben uns gefreut, heute dort sein und dabei mithelfen zu können, dass die jungen Mädchen eine Stunde unbeschwert kicken konnten."