Berlin (AFP) Die Schienenbranche sieht sich durch die EEG-Reform stark belastet und rechnet mit steigenden Fahrpreisen. "Auf den umweltfreundlichen Schienenverkehr kommen Mehrkosten von 70 bis 80 Millionen Euro pro Jahr zu", erklärte der Geschäftsführer des Verbands Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. Die Fahrgäste müssten "bedauerlicherweise mit steigenden Fahrpreisen leben". Zudem werde Güterverkehr von der Schiene auf die Straße verlagert. "Das Ziel der großen Koalition, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen, und die heute beschlossene EEG-Reform passen nicht zusammen."