Berlin (AFP) Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zur doppelten Staatsbürgerschaft auf den Weg gebracht. Den Ende März von Union und SPD erzielten Kompromiss billigte das Bundeskabinett am Dienstag, wie das Bundesjustizministerium mitteilte. Die doppelte Staatsbürgerschaft wird demnach künftig dann akzeptiert, wenn die Betroffenen bei Vollendung des 21. Lebensjahres acht Jahre in Deutschland gelebt oder sechs Jahre lang eine Schule besucht haben. Alternativ reicht es auch, wenn sie einen in Deutschland erworbenen Schulabschluss beziehungsweise eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.