Donezk (dpa) - Der Westen blickt besorgt auf die Entwicklung in der Ostukraine. Nach dem Sturm prorussischer Kräfte auf öffentliche Gebäude in der Ostukraine hat die prowestliche Zentralregierung Spezialeinheiten in die Region geschickt. Die Truppen räumten in der Millionenstadt Donezk ein von moskautreuen Kräften besetztes Geheimdienstgebäude. In der zweitgrößten Stadt Charkow kam es zu Zusammenstößen. Die USA und Russland vereinbarten angesichts der Lage einen neuen Anlauf für eine diplomatische Lösung der Krise. Außenminister Frank-Walter Steinmeiner mahnte zu Besonnenheit.