Berlin (AFP) Die führenden Wirtschaftsinstitute gehen einem Bericht zufolge davon aus, dass durch die geplante Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro im kommenden Jahr rund 200.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Das bedeute, dass die gegenwärtige Erholung am Arbeitsmarkt zum Stillstand komme, schreiben die Ökonomen laut einem Bericht des "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe) in ihrem Frühjahrsgutachten, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wird. Die Forscher räumen demnach allerdings ein, dass die Effekte schwer vorauszusagen seien.