Berlin (AFP) Der CDU-Politiker Clemens Binninger verzichtet überraschend auf den Vorsitz des NSA-Untersuchungsausschusses. In einer persönlichen Erklärung begründete Binninger dies am Mittwoch damit, dass eine sachdienliche Zusammenarbeit der Fraktionen nicht möglich sei. Er verwies dabei auf den Streit um eine mögliche Vernehmung des US-Informanten Edward Snowden durch den Ausschuss. "Ein Untersuchungsausschuss sollte nicht in erster Linie parteipolitischer Profilierung dienen", heißt es in der Erklärung Binningers an die Adresse von Linkspartei und Grünen.