Straßburg (AFP) Mit ihrem ersten Fernsehduell haben die Spitzendkandidaten der Sozialdemokraten und der Konservativen, der Präsident des Europaparlaments Martin Schulz (SPD) und der frühere Luxemburger Regierungschef Jean-Claude Juncker, die heiße Phase des Europawahlkampfes eröffnet. Im französischen Sender France 24 forderten beide Politiker dabei am Mittwochabend Verbesserungen bei der EU-Einwanderungspolitik. Europa sei ein Einwanderungskontinent, betonte Schulz. Die EU müsse daher "Regeln für die legale Immigration" beschließen, etwa für den Umgang mit Opfern von Bürgerkriegen. Übereinstimmend nannten beide Kandidaten den Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit in der EU als eine der zentralen Herausforderungen.