Berlin (AFP) Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff hat nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) grundsätzliche Zweifel am Sinn der Vorratsdatenspeicherung geäußert. "Ich halte es für geboten, dass man mit einer nationalen Regelung wenn überhaupt abwartet, bis sich der Europäische Gesetzgeber dazu positioniert hat", sagte Voßhoff der "Berliner Zeitung" vom Mittwoch. Zunächst müsse der europäische Gesetzgeber klären, wie er mit der neuen Lage umgehen wolle - also ob es eine neue Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung geben werde und wenn ja in welcher Ausgestaltung.