Karlsruhe (AFP) Das Bundesverfassungsgericht hat den sogenannten Flashmob als neue Form des gewerkschaftlichen Arbeitskampfes gebilligt. Gewerkschaften dürfen demnach bei Tarifauseinandersetzungen im Einzelhandel ihre Mitglieder zu überraschenden Blockade-Aktionen in Kaufhäusern aufrufen, heißt es in einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Der Berliner Handelsverband hatte geklagt; Anlass war ein Appell der Gewerkschaft Verdi, bei der 2007 rund 40 Teilnehmer eine Kaufhaus-Filiale für rund eine Stunde lahmgelegt hatten.