Brüssel (dpa) - Industriezweige mit hohem Energieverbrauch können in Europa weiter von Entlastungen bei der Ökostromförderung profitieren. Damit bleiben auch in Deutschland die umstrittenen Rabatte grundsätzlich erlaubt.

Das geht aus den neuen Regeln für Beihilfen im Energiesektor hervor, die die EU-Kommission in Brüssel vorstellte. Als Beispiele nennt die EU-Behörde die Chemie-, Papier-, Keramik- und Metallindustrie. Die Regeln setzen den Rahmen für die künftige Ökostromförderung und gelten vom 1. Juli an.

Die Bundesregierung und die EU-Kommission hatten sich zuvor bereits darauf geeinigt, dass die deutsche Industrie weiter Rabatte erhalten darf. Diese belaufen sich derzeit auf 5,1 Milliarden Euro jährlich.

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