München (dpa) - Ein umstrittenes neues Kältemittel für Klimaanlagen in Autos setzt im Brandfall den hochgiftigen Stoff Carbonylfluorid frei. Das berichten Chemiker der Ludwig-Maximilians-Universität München in der "Zeitschrift für Naturforschung". Vorgaben der EU verpflichten Autohersteller, neue Kältemittel zu verwenden. Das bisher benutzte Mittel soll wegen Ozonschädlichkeit abgelöst werden. Das neue Kältemittel "R1234yf" war bereits in der Kritik, weil es sich bei Unfällen entzünden kann und Fluorwasserstoff freisetzt.