Bangui (AFP) Bei Kämpfen zwischen christlichen und muslimischen Milizen sind in der Zentralafrikanischen Republik mindestens 30 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer der Gefechte am Dienstag in der zentralen Region Dekoa rund 300 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bangui seien Zivilisten gewesen, erklärte die Polizei. Demnach wurden auch mehr als zehn Menschen verletzt. Beteiligt waren Mitglieder der vorwiegend christlichen Anti-Balaka-Milizen und Kämpfer der mehrheitlich muslimischen Séléka-Rebellen, die im März 2013 vorübergehend die Macht ergriffen hatten.