Berlin (AFP) In der Debatte um den Bau neuer Stromtrassen hat das Bundeswirtschaftsministerium den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) wegen seines Alleingangs in die Schranken verwiesen. Die von Seehofer in Frage gestellte Stromtrasse zwischen Sachsen-Anhalt und Bayern sei "vom Gesetzgeber als vordringliches Leitungsausbau-Vorhaben" in den Bundesbedarfsplan aufgenommen worden, heißt es in einem AFP am Mittwoch vorliegenden Antwortschreiben des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen.