Cottbus (dpa) - Präsident Ulrich Lepsch vom Fußball-Zweitligisten FC Energie Cottbus hat die Konsequenzen aus dem kaum noch zu verhindernden Abstieg gezogen und seinen Rücktritt zum Ende seiner Amtszeit Ende Mai angekündigt.

"Ich habe mich im Verein gern engagiert und wollte ihn stets voranbringen, statt ihm im Weg zu stehen", wurde Lepsch in einer Mitteilungzitiert. "In jüngster Vergangenheit konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies in Abrede gestellt wird."

Dies sei keine geeignete Basis, um "den FC Energie durch die bevorstehenden Klippen zu manövrieren", erklärte Lepsch und betonte, seine Entscheidung sei "unabhängig vom Ausgang der Saison".

Nachfolger wird der bisherige Vizepräsident Wolfgang Neubert. Die Lausitzer haben bei vier noch ausstehenden Spielen vor der Partie gegen den FC St. Pauli kaum noch Chancen auf den Klassenverbleib. Der ehemalige Erstligist liegt mit 24 Punkten auf Rang 18 und hat sieben Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz.

Schon an diesem Donnerstag könnte der Absturz des früheren Bundesligisten in die 3. Liga besiegelt werden, falls die Lausitzer gegen den FC St. Pauli verlieren und der Tabellen-16. Dynamo Dresden beim FC Erzgebirge Aue gewinnt. "Nicht alle unsere Entscheidungen haben den erhofften Erfolg gebracht", räumte Lepsch ein.

Energie-Mitteilung