Mönchengladbach (SID) - Lucien Favre kann sich derzeit nicht vorstellen, Nationaltrainer seines Heimatlandes Schweiz zu werden. "Schweizer Nationaltrainer ist zurzeit keine Überlegung für mich. Es gefällt mir, täglich zu arbeiten. Ich konzentriere mich momentan voll auf Mönchengladbach", sagte der 56 Jahre alte Coach des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Favre schloss aber nicht aus, "irgendwann noch einmal im Ausland zu arbeiten". 

Der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld wird nach der WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) seinen Platz für Vladimir Petkovic räumen. "Ottmar Hitzfeld hat in der Schweiz eine neue Mannschaft aufgebaut und viele junge, talentierte Spieler eingebaut. Sie haben das ganz gut gemacht, und es ist für alle ein Traum, an der WM-Endrunde in Brasilien teilnehmen zu können", sagte Favre, der aber vor zu hohen Erwartungen warnt: "Die Gruppe mit Frankreich, Honduras und Ecuador wird sehr schwierig. Ich bin vorsichtig mit Vorhersagen und will keinen Druck erzeugen, alles ist möglich."