Abuja (dpa) - In Nordnigeria herrscht Verzweiflung: Über 100 Mädchen wurden entführt. Eine Suchmannschaft der Polizei fahndet mit Hochruck nach den vermutlich von militanten Islamisten entführten Schülerinnen. Bei den Angreifern soll es sich um Mitglieder der radikalislamischen Sekte Boko Haram handeln. Sie waren am Montagabend in dem Dorf Chibok im Bundesstaat Borno in eine Schule eingedrungen und hatten die Dorfbevölkerung stundenlang terrorisiert. Später verschleppten sie zahlreiche Mädchen auf Lastwagen. Einigen von ihnen gelang es, abzuspringen und sich im umliegenden Busch zu verstecken.