Seoul (dpa) - Beim Untergang der Fähre "Sewol" vor Südkorea könnten fast 300 Menschen ums Leben gekommen sein, darunter viele Schüler. Etwa 280 der rund 460 Passagiere wurden bis zum späten Abend noch vermisst. Das teilte der Krisenstab des Ministeriums für Sicherheit und Öffentliche Verwaltung mit. 174 Menschen seien gerettet worden. Die Helfer rechneten kaum damit, dass es noch mehr Überlebende gab. Die Behörden befürchteten, dass zahlreiche Passagiere im Inneren des Schiffs eingeschlossen wurden. Möglicherweise hatte die Fähre einen Felsen gerammt. Offiziell bestätigt ist der Tod von vier Menschen.