Seoul (dpa) - Das Fährunglück vor Südkorea hat möglicherweise fast 300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 280 der rund 460 Menschen an Bord werden noch vermisst. Etwa 180 seien gerettet worden, berichtete die Zeitung "The Korea Herald". Die Hoffnung, dass es noch mehr Überlebende gab, sinkt stündlich. Die Behörden befürchten, dass zahlreiche Passagiere im Inneren des Schiffs "Sewol" eingeschlossen wurden. Der Tod von sechs Menschen wurde bestätigt, schrieb "The Korea Herald". An Bord befanden sich viele Schüler.