Berlin (SID) - DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht für eine mögliche deutsche Olympiabewerbung für die Sommerspiele 2024 eine positive Grundstimmung in der Bewerberregion als "unabdingbare Voraussetzung" an. "Sollte es langwieriger Überzeugungsprozesse bedürfen, lassen wir es lieber", sagte Hörmann dem Hamburger Abendblatt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC), so Hörmann, vergebe Spiele nur dorthin, wo Olympia auch willkommen sei.  

"Um eine Kandidatur für 2024 vorzubereiten, blieben uns zwei Jahre Zeit. Das ist ambitioniert. Das wäre aber zu schaffen, also prüfen wir, ob wir es schaffen können", sagte der 53-Jährige. 

Allerdings betonte Hörmann auch, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) noch nicht auf eine konkrete Jahreszahl festgelegt habe. Als mögliche Bewerberstädte gelten Berlin und Hamburg. "Offizielle Gespräche haben wir aber bislang mit keiner Stadt geführt, insofern sind beide Kandidaten gleichauf", sagte Hörmann.