Karlsruhe (AFP) Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, hat zwar Anspruch auf Pflegegeld, nicht aber auf die deutlich höheren Beträge, die professionelle Dienstleister für Pflegesachleistungen bekommen. Die Differenz zwischen beiden Leistungen verstoßen nicht gegen die Grundrechte der Betroffenen, entschied das Bundesverfassungsgericht in einem am Donnerstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Damit scheiterte die Klage von zwei Frauen, die ihren Ehemann und Vater zu Hause pflegten.(Az. 1 BvR 1133/12)