Köln (SID) - Das Traumfinale im DFB-Pokal zwischen Titelverteidiger Bayern München und Borussia Dortmund am 17. Mai in Berlin wirbelt die WM-Vorbereitung von Joachim Löw durcheinander. Der Bundestrainer muss beim Länderspiel am 13. Mai in Hamburg gegen Polen auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Nach dem Spiel gegen Polen trifft die deutsche Nationalmannschaft vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien (ab 12. Juni) nur noch auf Kamerun (1. Juni in Mönchengladbach) und Armenien (6. Juni in Mainz).

Gegen die Polen, die auf die Dortmunder Robert Lewandowski und Lukasz Piszczek verzichten müssen, fehlen Löw wohl 18 WM-Kandidaten. Die Bayern-Spieler Manuel Neuer, Philipp Lahm, Jerome Boateng, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Thomas Müller und Mario Götze stehen ebenso wie die BVB-Akteure Roman Weidenfeller, Mats Hummels, Marcel Schmelzer, Kevin Großkreutz und Marco Reus nicht zur Verfügung. Aufgrund des englischen FA-Cup-Endspiels (17. Mai) fehlen Löw auch Per Mertesacker, Mesut Özil und Lukas Podolski vom FC Arsenal. In Spanien und Italien endet die Meisterschaft zudem erst am 18. Mai. Damit dürften auch Mario Gomez (AC Florenz), Miroslav Klose (Lazio Rom) und Sami Khedira (Real Madrid) fehlen.

Sollten die Bayern auch noch das Champions-League-Endspiel am 24. Mai in Lissabon erreichen, müsste Löw noch mehr improvisieren.