Brasília (SID) - Keine "Verseuchung" durch Gewaltakte und "starke Sicherheit": Diese Vorgaben für die in knapp zwei Monaten startende Fußball-WM-Endrunde bekräftige Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff

"Auf keinen Fall wird die Bundesregierung mit irgendeiner Form von Gewalt paktieren. Wir lassen uns damit die WM nicht verseuchen", erläuterte Rousseff und sagte weiter: "Wir werden eine starke Sicherheit auf die Beine stellen. Die Bundesarmee als Abschreckung wird als Nachhut, aber auch bei der Eindämmung von Gewaltakten agieren."

Das Staatsoberhaupt hob die Wichtigkeit der WM für das Image des Landes heraus. "Wir wissen zu gut, was es heißt, eine Werbe-Kampagne zu bezahlen, die uns ähnliches bringt wie diese WM, beim Eröffnungsspiel, bei allen Partien, mit Blick auf die zwölf WM-Städte", so Brasiliens "Eiserne Lady". Rousseff verteidigte auch die hohen Ausgaben vor allem im Bereich Infrastruktur. "Alles, was wir im Haus aufräumen, bleibt uns auch anschließend erhalten", sagte die Wirtschaftswissenschaftlerin.

Gerade wegen der Kosten waren im vergangenen Jahr während des Confed Cups viele Brasilianer zu Protesten auf die Straße gegangen. Zudem waren in jüngsten Umfragen die Zustimmung in der Bevölkerung für die WM rapide gesunken. Deshalb hat die Regierung jüngst auch eine positive Werbe-Kampagne in den Medien gestartet.