Genf (dpa) - Russland hat beim Genfer Krisentreffen zur Ukraine der Entwaffnung separatistischer Kräfte im Osten des Landes zugestimmt. Grundsätzlich sollten "alle illegitimen militärischen Formationen entwaffnet werden", sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstagabend vor Reportern.

Zudem müssten alle besetzten Gebäude verlassen und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. Zugleich solle es eine Amnestie geben.

Die Maßnahmen seien Teil eines Fahrplans zur friedlichen Lösung der Ukraine-Krise, der laut Lawrow in Genf mit den Außenministern der USA und der Ukraine sowie der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton vereinbart wurde. Alle Seiten seien nun aufgerufen, von Gewalt Abstand zu nehmen. Die Probleme der Ukraine müssten von den Ukrainern selbst gelöst werden.

US-Außenminister John Kerry und Ashton wollten sich später ebenfalls zu Ergebnissen des Treffens äußern.

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