Abuja (dpa) - Zwei Tage nach der Entführung von über 120 Schülerinnen in Nordnigeria ist das Schicksal vieler Mädchen weiter unklar. Während das Militär gestern Abend mitteilte, Sicherheitskräfte hätten fast alle Mädchen befreit, dementierten sowohl Eltern als auch der Direktor der Schule diese Angaben. Bewaffnete Männer hatten in der Nacht zum Dienstag eine Schule im Bundesstaat Borno angegriffen und zahlreiche Jugendliche verschleppt. Es wird vermutet, dass radikale Islamisten der Sekte Boko Haram für die Tat verantwortlich sind. Die Gruppe hatte schon häufiger Frauen entführt.