Berlin (dpa) - Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat für 2015 eine Erhöhung des Wohngeldes für Geringverdiener in Aussicht gestellt. Diese hängt mit der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro zusammen. In der "Rheinischen Post" erläuterte Hendricks, wegen des Mindestlohns würden mehr private Haushalte aus der Hartz-IV-Grundsicherung in den Wohngeldanspruch wechseln. Der Deutsche Mieterbund begrüßte die geplante Erhöhung als "überfällig", wertete sie aber als nicht ausreichend.