München (AFP) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich für einen Ausbau der Sterbebegleitung in Hospizen und Palliativstationen ausgesprochen. Im Mittelpunkt müsse stehen, "was wir tun, damit Menschen ohne Schmerzen und nicht allein sterben", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz in seiner Osterbotschaft im Münchner Dom. Dies könne zugleich die Diskussion über die Sterbehilfe entschärfen: "Wo Menschen geliebt und angenommen sind, wo ihnen geholfen wird, den letzten Weg zu gehen, menschenwürdig zu sterben, da verliert sich der Wunsch nach dem Suizid".