Frankfurt/Main (AFP) Die Bundesnetzagentur rechnet mit hohen zusätzlichen Kosten, falls der Ausbau der Stromnetze weiterhin nur schleppend vorankommt. Wenn eingeplante Leitungen fehlten, müsse improvisiert werden, was "richtig teuer" sei, sagte Behördenpräsident Jochen Homann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Mittwoch. Um die Netze stabil zu halten und den Strom ans Ziel zu bringen, müssten "zahlreiche Kompensationsmaßnahmen ergriffen werden". Dies treibe die Netzentgelte, die rund 20 Prozent des Strompreises für Haushalte ausmachen, in die Höhe.