Luxemburg (dpa) – Griechenlands Haushaltsdefizit ist im vergangenen Jahr weniger stark gewachsen als erwartet. Das Defizit betrug 12,7 Prozent der Wirtschaftsleistung und fiel damit etwas geringer aus als von der EU-Kommission vorhergesagt. Das teilte das Europäische Statistikamt Eurostat mit. Der größte Teil des Defizits resultiert aus Kapitalspritzen für kriselnde Banken. Athen sieht sich auf dem Weg der finanziellen Gesundung und hat nach eigenen Angaben 2013 einen primären Haushaltsüberschuss erzielt - also ohne Berücksichtigung der Zinszahlungen bei der Staatsschuld.