Paris (AFP) Die französische Regierung hat ihren umstrittenen 50-Milliarden-Euro-Sparplan auf den Weg gebracht und zugleich ihre Defizitprognosen für dieses und kommendes Jahr angehoben. In ihrem am Mittwoch im Kabinett beschlossenen Stabilitätsprogramm rechnet die Regierung für 2014 mit einem Defizit von 3,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). 2015 soll die Neuverschuldung - wie von Brüssel verlangt - auf die EU-Obergrenze von drei Prozent gedrückt werden.