Paris (AFP) Die französische Regierung erwartet ein höheres Staatsdefizit für dieses und kommendes Jahr als bisher vorgesehen. In ihrem am Mittwoch im Kabinett beschlossenen Stabilitätsprogramm für die Staatsfinanzen rechnet die Regierung für 2014 mit einem Defizit von 3,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Bislang hatte die Regierung des sozialistischen Staatschefs François Hollande ein Defizit von 3,6 Prozent angepeilt. 2015 soll die Neuverschuldung dann - wie von der EU-Kommission verlangt - auf drei Prozent gesenkt werden. Ursprünglich sollte das Defizit dann nur noch 2,8 Prozent betragen.