Rio de Janeiro (dpa) - 50 Tage vor WM-Anpfiff haben Krawalle in Rios Touristenviertel Copacabana erneut ein Schlaglicht auf die prekäre Sicherheitslage am Zuckerhut geworfen. Anwohner eines Armenviertels blockierten mit brennenden Barrikaden mehrere Straßen. Es fielen Schüsse, ein Mann wurde tödlich am Kopf getroffen. Die WM wird in zwölf Städten ausgetragen, doch Rio ist eines der Hauptziele für die rund 600 000 erwarteten ausländischen WM-Touristen. Die FIFA und die Bundesregierung vertrauen weiter auf die Behörden.