Rio de Janeiro (SID) - Knapp zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat es bei Unruhen erneut einen Toten gegeben. Das meldeten brasilianische Medien. Der Mann war bei Unruhen in Rio de Janeiro ums Leben gekommen. Noch ist allerdings nicht klar, wer den 30-Jährigen erschossen hat.

Die Proteste hatten in einer Favela nahe der Copacabana begonnen. Wütende Demonstranten errichteten Barrikaden aus brennenden Reifen und warfen Glasflaschen, um gegen den gewaltsamen Tot von Douglas Rafael da Silva Pereira zu protestieren. Der 25 Jahre alten Tänzer soll laut brasilianischer Medien durch Polizeigewalt gestorben sein. 

Im Verlauf der Proteste wurde dem 30-Jährigen in den Kopf geschossen. Bei Ankunft im Krankenhaus konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Das meldete das Nachrichtenportal des brasilianischen Senders Globo.