Hamburg (SID) - Die Spieler des finanziell angeschlagenen Handball-Bundesligisten HSV Hamburg und Trainer Martin Schwalb haben ihre März-Gehälter am Dienstag mit 17 Tagen Verspätung erhalten. Dies berichtete das Hamburger Abendblatt am Mittwoch. Das Geld sei von Klubpräsident und Mäzen Andreas Rudolph vorgestreckt worden, um eine drohende Insolvenz abzuwenden.

Wegen der Gehaltsrückstände waren zuletzt Diskussionen um Lizenzschwierigkeiten beim Champions-League-Sieger aufgekommen. Medizin-Unternehmer Rudolph, der in den vergangenen Jahren immer wieder Finanzlöcher beim Meister von 2011 gestopft hatte, soll zurzeit mit HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett an einer grundsätzlichen Lösung arbeiten. Die Lizenz-Bescheide der Handball-Bundesliga (HBL) werden am 15. Mai verschickt.