Beirut (AFP) Dem libanesischen Parlament ist es am Mittwoch auf Anhieb nicht gelungen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Keiner der Kandidaten erhielt die nötige Zweidrittelmehrheit, für den 30. April wurde daher eine zweite Abstimmung angesetzt, bei der die einfache Mehrheit reicht. Das Parlament ist tief gespalten zwischen zwei Blöcken - der Bewegung "14. März" um den von den USA und Saudi-Arabien unterstützten Politiker Saad Hariri und der Gruppe "8. März" um die schiitische Miliz Hisbollah.