Kathmandu (AFP) Die Sherpa-Tragödie am Mount Everest wird zum Desaster für die Bergsteigerbranche: Nach der Entscheidung der nepalesischen Bergführer, wegen eines tödlichen Lawinenunglücks alle Expeditionen abzusagen, hat inzwischen der dritte große Touren-Organisator seine Besteigungen für dieses Jahr gestrichen. "Nach langer Diskussion und nach Berücksichtigung aller Aspekte wurde beschlossen, diese Saison aufzugeben", teilte die in Neuseeland beheimatete Firma Adventure Consultants am späten Dienstagabend mit. Das Unternehmen hatte bei dem Lawinenunglück am vergangenen Freitag drei seiner Bergsteiger verloren.